Vita

Hier erfahren Sie alles über das Leben von Alfred Biolek – von seinen Anfängen im Fernsehen, über seine erste eigene Sendung bis hin zu seinem sozialen Engagement.
1934 - 1963
Alfred Biolek wird am 10. Juli 1934 in Freistadt (Tschechien) als Sohn des Rechtsanwalts Dr. Josef Biolek und seiner Frau Hedwig, geb. Lerch, geboren. Er besucht die Grundschule in Freistadt. Im Jahr 1946 wird Alfred Biolek mit seinen Eltern aus der damaligen Tschechoslowakei nach Deutschland vertrieben. Sie ziehen nach Waiblingen bei Stuttgart, wo er weiter zur Schule geht.

Nach dem Abitur 1954 studiert Alfred Biolek Jura in Freiburg, München und Wien. Anschließend promoviert er zum Dr. jur. und macht 1963 sein zweites juristisches Staatsexamen.

1963 - 1976
Ebenfalls im Jahr 1963 wird Biolek zunächst Justiziar beim ZDF. Aber schon nach wenigen Monaten wechselt Biolek in die Redaktion des Unterhaltungs- und Informationsmagazins „ZDF-Drehscheibe“. Außerdem moderiert er in Sendungen, wie „Tips für Autofahrer” und „Urlaub nach Maß” und ist für die Betreuung der Gäste aus der Sendung „Nightclub” zuständig. Im ZDF avanciert Biolek schnell zum stellvertretenden Unterhaltungschef.

1970 verlässt er den Sender und geht als Produzent zu Bavaria Film nach München. Dort holt er unter anderem die englische Comedy-Truppe Monthy Python nach Deutschland und dreht mit ihnen zwei eigens für Deutschland geschriebene Flying-Circus-Folgen. Ab 1973 arbeitet er als freier Producer. In dieser Zeit entsteht die Samstagabendshow „Am laufenden Band“ (ARD 1974-1978), moderiert von Rudi Carrell.

1976 - 1983
Von 1976 bis 1980 übernimmt er die Ko-Moderation in der WDR-Talkreihe „Kölner Treff“ (zusammen mit Dieter Thoma). Der „Kölner Treff“ macht ihn einem breiten Publikum bekannt und sorgt für seinen Durchbruch als Moderator.

1979 gründen Alfred Biolek und Andreas Lichter die unabhängige „Pro – Produktionen für Bühne und Fernsehen GmbH” mit Sitz in Köln, um mehr Freiheiten bei der Produktion seiner ersten eigenen Sendung „Bio’s Bahnhof” zu haben. Hier kann er erstmals sein Können als Talententdecker unter Beweis stellen und verhilft unter anderem Talenten wie Anke Engelke und Kate Bush zu ihren ersten Auftritten im deutschen Fernsehen.

1983 - 1994
Nach “Bio’s Bahnhof” feiert Alfred Biolek weitere Erfolge mit den Sendungen „Bei Bio“ (1983-1984), „Show-Bühne“ (1983-1987) und der Spielshow „Mensch Meier“ (1985-1991), in der unter anderem Nina Hagen, Yoko Ono und Paul McCartney auftreten.

Seine Talkshow „Boulevard Bio“ geht das erste Mal im Jahr 1991 auf Sendung und soll ihn fortan ganze zwölf Jahre begleiten. In seiner Talkrunde finden sich zum Teil sehr unterschiedliche Gäste wieder – vom Obdachlosen bis zu Karl Lagerfeld, vom ehemaligen Terroristen bis zum Dalai Lama.

Was die Sendung besonders macht, ist die Gesprächsführung Alfred Bioleks: Auf seine sensible Art weiß er stets eine freundliche, entspannte Intimität zu kreieren, ohne dabei jemals die Würde und Persönlichkeitsrechte des Gesprächspartners zu verletzen. Die letzte Sendung von „Boulevard Bio“ wird im Juni 2003 ausgestrahlt.
 

1994 - 2006
Von 1994 bis 2006 moderiert und produziert Alfed Biolek die wöchentliche ARD-Kochshow „alfredissimo! – Kochen mit Bio” und prägt damit ein ganzes Fernseh-Genre maßgeblich. In einem Nachbau seiner privaten Küche empfängt Alfred Biolek prominente Gäste, wie Hape Kerkeling, Montserrat Caballé, Paul Breitner, Campino, die Kessler Zwillinge, Heino, Grace Bumbry und Toni Schumacher. In seiner Sendung ermöglicht er es dem Zuschauer, durch ein „Schlüsselloch“ in seine Küche zu blicken, wo gekocht, geredet und Wein getrunken wird.

Begleitend zu der Sendung veröffentlicht Alfred Biolek eine Reihe von Kochbüchern mit den Rezepte, die er in den Sendungen gekocht hat. Dabei widmet er sich zum Teil speziellen Themen, wie „Wein“ oder der vegetarischen Küche, aber auch traditionelle Rezepte schaffen es in seine Werke.

Im Dezember 2000 wird er UN Botschafter der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung. In diesem Amt setzt er sich für Jugendliche in Südafrika zur Prävention von AIDS und ungewollten Schwangerschaften ein.

Im Oktober 2005 wird die Alfred Biolek Stiftung unter dem Dach der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung gegründet. Sie ist eine treuhänderische Stiftung, die von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) verwaltet wird. Die Erträge und eingehenden Spenden kommen Aufklärungs- und Aids-Präventionsprojekten für Jugendliche in Afrika zu Gute.
 

2006 - 2013
Im September 2006 geht Alfred Biolek erstmals mit seinem eigenen Bühnenprogramm „Mein Theater mit dem Fernsehen“ auf  Tour und erzählt Anekdoten aus vier Jahrzehnten TV-Unterhaltung. Ebenfalls im Herbst 2006 wird seine Biografie  „Bio – Mein Leben“ veröffentlicht, die er gemeinsam mit Veit Schmidinger geschrieben hat. Erstmals gibt Biolek einen Rundumschlag über seine 40 jährige Erfahrung als Talkmaster und erzählt dabei auch von seinem Leben abseits des Rampenlichts.

Im Frühjahr 2009 verkörpert Alfred Biolek den Historiker im Monthy Python Musical „Spamalot“ im Kölner Musical Dome. Von November 2009 bis Januar 2010 spielt er außerdem die Rolle des Moderators in Christoph Hagels Mozartoper „Cosi fan tutte“ im Berliner E-Werk.
 

Auszeichnungen

– Adolf-Grimme-Preis in Gold für die Sendereihe “Bio’s Bahnhof“ 1982
– Goldene Europa 1983
– Telestar 1991
– Kritiker Preis 1993
– Goldene Kamera 1993
– Stern der Woche 1993
– Stern des Jahres 1993
– Bambi 1994
– Verdienstorden Nordrhein-Westfalen 1994
– Der Goldene Löwe 1998
– Bobby Medienpreis der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung 2000
– Deutscher Weinkulturpreis 2002
– Deutscher Buchpreis, Kategorie Sachbuch 2002
– Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der BRD 2003
– Goldene Kamera für sein Lebenswerk 2008


App kommt von „Bon appétit“

Biolek_iPad_App
Alfred Biolek führt in seiner Koch-App für das iPad durch die Zubereitung köstlichster Gerichte – in Bild und Text. Ein klares Menü für das perfekte Menü. Zutatenrechner, Organisation der eigenen Lieblingsgerichte, schrittweise Anleitung von der Vorbereitung bis zur Fertigstellung. Eindrucksvoll: mit dem Befolgen aller Ratschläge ist das, was vor einem auf dem Teller liegt, die detaillierte Kopie dessen, was die App als Bildvorlage liefert – nur der Geschmack ist original.

Alfred Bioleks Küche ist im Apple App Store erhältlich

appstoreavailable


Stiftungsfonds

„Ich möchte mit meinem Stiftungsfonds jungen Menschen in Afrika den Start in ein gesundes und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Die Voraussetzung hierfür ist, dass sie sich vor Aids und ungewollten Schwangerschaften schützen können.” Alfred Biolek

Im Jahr 2000 wurde Alfred Biolek zum UN-Botschafter für Weltbevölkerung ernannt. Seitdem hat er viele Projekte der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung – in erster Linie in Afrika – besucht.

„Die Begegnung mit den Jugendlichen dort hat mich jedes Mal sehr berührt”, erzählt Alfred Biolek. „So wuchs in mir der Wunsch, noch mehr für die vielen jungen Menschen in Afrika zu tun. Ich hoffe sehr, dass ich mit meinem Stiftungsfonds noch mehr Menschen dazu bewegen kann, sich für Jugendliche in Afrika zu engagieren”.

Der Alfred Biolek Stiftungsfonds wird treuhänderisch von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung verwaltet. Die Erträge und eingehenden Spenden kommen deren Aufklärungs- und Aids-Präventionsprojekten für Jugendliche zu Gute, die zu Jahresbeginn mit Alfred Biolek abgesprochen werden. „Nur reden bringt uns nicht weiter – ich bitte Sie deshalb herzlich, weiteren Jugendlichen in Afrika die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen.“

Mehr über die vom Alfred Biolek Stiftungsfonds geförderten Projekte finden Sie hier.


Werke

Alfred Biolek hat mit TV-Sendungen, wie „Bio’s Bahnhof”, „Boulevard Bio“ und „alfredissimo!“ Fernsehgeschichte geschrieben. Er ist außerdem Autor einer Vielzahl von Kochbüchern, die er überwiegend in der Produktionszeit von „alfredissimo!” herausgegeben hat. Darüber hinaus ist 2006 seine Biographie „Bio: Mein Leben” erschienen sowie 2010 sein Buch „Meine Heimat Europa”. Hier erfahren Sie alles über die Werke von Alfred Biolek.
Alfred Bioleks Küche – iOS-App (2014)

by
View Project

Alfred Bioleks Küche – iOS-App (2014)
1 January 1970
Meine Heimat Europa (2010)

by
View Project

Meine Heimat Europa (2010)
1 January 1970
Unser Kochbuch – Vegetarisch (2009)

by
View Project

Unser Kochbuch – Vegetarisch (2009)
1 January 1970
Die Rezepte meines Lebens (2007)

by
View Project

Die Rezepte meines Lebens (2007)
1 January 1970
Mein Theater … (2006)

by
View Project

Mein Theater … (2006)
1 January 1970
Bio: Mein Leben (2006)

by
View Project

Bio: Mein Leben (2006)
1 January 2006
alfredissimo! (1994 – 2006)

by
View Project

alfredissimo! (1994 – 2006)
1 January 1970
Unser Kochbuch – Alternativen … (2005)

by
View Project

Unser Kochbuch – Alternativen … (2005)
1 January 1970
Neue Rezepte (2005)

by
View Project

Neue Rezepte (2005)
1 January 1970
Boulevard Bio (1991 – 2003)

by
View Project

Boulevard Bio (1991 – 2003)
1 January 1970
Aus dem Ofen (2003)

by
View Project

Aus dem Ofen (2003)
1 January 1970
Gemüse (2003)

by
View Project

Gemüse (2003)
1 January 1970
Rezepte, wie wir … (2003)

by
View Project

Rezepte, wie wir … (2003)
1 January 1970
Alfred Biolek (2003)

by
View Project

Alfred Biolek (2003)
6 September 2013
Pasta (2002)

by
View Project

Pasta (2002)
1 January 1970
Die Rezepte meiner Gäste (2001)

by
View Project

Die Rezepte meiner Gäste (2001)
1 January 2001
Meine Rezepte und Wein … (1999)

by
View Project

Meine Rezepte und Wein … (1999)
1 January 1970
Monty Python’s … (1998)

by
View Project

Monty Python’s … (1998)
1 January 1970
Meine Rezepte (1994)

by
View Project

Meine Rezepte (1994)
1 January 1970
Mensch Meier (1985 -1991)

by
View Project

Mensch Meier (1985 -1991)
1 January 1970
Show-Bühne (1983 – 1987)

by
View Project

Show-Bühne (1983 – 1987)
1 January 1970
Bei Bio (1983 – 1984)

by
View Project

Bei Bio (1983 – 1984)
1 January 1970
Bio’s Bahnhof (1978 – 1982)

by John Doe
View Project

Bio’s Bahnhof (1978 – 1982)
1 January 1970
Kölner Treff (1976 – 1982)

by
View Project

Kölner Treff (1976 – 1982)
1 January 1970

Galerie

Spannende Begegnungen, lustige Momentaufnahmen und alte Kindheitserinnerungen  – hier können Sie das Leben und die Arbeit von Alfred Biolek noch einmal in Bildern Revue passieren lassen.

 

© Alfred Biolek Stiftung© Alfred Biolek Stiftung© Alfred Biolek Stiftung© Alfred Biolek Stiftung© WDR© WDR© WDR© WDR© WDR© WDR© WDR© WDR© WDR© dpa / Hermann Josef Wöstmann© dpa / Horst Ossinger© AUG© AUG© ZIK© ZIK© ZIK© ZIK© ZIK© ZIK© ZIK© ZIK© AUG© AUG© AUGzdf_moderation_small© AUG© AUGRechte: privat

Kontakt

 

Alfred Biolek

info@alfred-biolek.de